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ÜBER MICH

Ich bin Kommunikationsdesignerin mit einem feinen Gespür für Ästhetik, Atmosphäre und visueller Erzählung. Meine kreative Reise begann mit einer Ausbildung zur Friseurin, wo ich mein Verständnis für Farbe, Form und Individualität geschärft habe. Heute setze ich dieses Gespür in Konzept, Design und Bildsprache um.

In meinem Studium im Fach Kommunikationsdesign habe ich meine Leidenschaft für Editorial Design, Grafikdesign, Illustration, Fotografie und Motion Design vertieft. Dabei entstanden eigene Magazinkonzepte, typografische Experimente und audiovisuelle Arbeiten, in denen Gestaltung als erzählerisches Medium im Mittelpunkt steht.
Praktische Erfahrung sammelte ich während meines Praktikums bei der Markenagentur Blackflagship, wo ich an Projekten im Bereich Social Media, digitale Gestaltung und Konzeptentwicklung mitarbeitete.

Hier konnte ich meine gestalterische Präzision mit strategischem Denken verbinden.

Mein Studium zur Kommunikationsdesignerin schloss ich erfolgreich, im Juli 2026, an der Fachhochschule ab.

SPRACHEN

Deutsch C2     Englisch B1     Französisch A1

PROGRAMME

 

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AUSBILDUNG

2010-2013

Ausbildung zur Friseurin // Udo Walz

2013-2016

Allgemeine Hochschulreife // Charlotte-Wolff-Kolleg

2020-2025

Bachelor of Arts / Fachhochschule Potsdam

PRAKTIKA

2024-2025

Design und Marketing // Markenagentur BLAGFLAGSHIP

BERUFSERFAHRUNG

In meinem 5 jährigen Studium zur Kommunikationsdesignerin vertiefte ich mein gestalterisches Verständnis in Bereichen wie Editorial Design, Typografie, Animation, Illustration und Fotografie. In jedem Semester habe ich eigene gestalterische Projekte erarbeitet und konnte viel Erfahrung mit verschiedenen Druckprozessen sammeln. Unter anderem auch, wie Entwürfe für den Druck vorbereitet werden. Während meines Praktikums bei der Markenagentur Blackflagship sammelte ich zudem praxisnahe Erfahrung im Social-Media-Design, packaging - und Produktdesign, Entwurfspräsentation und in strategischen Konzeptprozessen. Dabei arbeitete ich mit Photoshop, Illustrator, InDesign, After Effects und Midjourney und lernte, Projekte strukturiert und zielgerichtet umzusetzen.

PREISE

Colorzoom 2017 Goldwell

Silber für Deutschland

Der Goldwell Color Zoom Wettbewerb ist einer der renommiertesten internationalen Wettbewerbe für Friseur:innen. Teilnehmer:innen interpretieren jährlich wechselnde Farbtrends und präsentieren ihre kreativen Frisuren in verschiedenen Kategorien wie „Creative Colorist“, „New Talent“ und „Partner“. Die Gewinner:innen erhalten die Möglichkeit, Teil des globalen Creative Teams zu werden und ihre Arbeiten auf internationalen Bühnen zu präsentieren.

Colorzoom 2018 Goldwell

Gold für Deutschland

Im Rahmen dieses Wettbewerbs konnte ich im ersten Jahr den 2. Platz in der Kategorie „New Talent“ für Deutschland erreichen und im zweiten Jahr den 1. Platz, wodurch ich die Gelegenheit erhielt, Deutschland beim internationalen Wettbewerb in Toronto zu vertreten. Diese Erfahrungen haben meine Farbkompetenz, Kreativität und professionelle Umsetzung weiter geschärft und mir wertvolle Einblicke in internationale Trends und Standards vermittelt.

„Wir überlassen das Design niemals dem Zufall – wir klären immer das Warum.“

Diesen Satz hörte ich häufig während meines Praktikums, das ich im letzten Semester meines Designstudiums in einer Agentur absolvierte. Bis zu einem gewissen Punkt stimme ich dieser Aussage zu: Gutes Design lebt von Recherche, Zielgruppenanalyse und einem durchdachten Erscheinungsbild. Ein Plan allein führt jedoch nicht zwangsläufig zu gutem Design. Im Gestaltungsprozess verändert sich oft der Blick auf das Projekt. Man stößt auf neue Erkenntnisse oder Situationen, in denen eine Abweichung vom ursprünglichen Konzept sinnvoll ist – oder durch die sogar eine noch bessere Idee entsteht. So bin ich der Meinung, dass Design auch von Zufällen lebt, gerade wenn man sich bei der Konzeption zunächst ein paar Probedesigns anfertigt. Ein Design lebt also von Zufall während der Planung. Wenn wir Designer*innen beginnen, uns mit einem neuen Projekt auseinanderzusetzen, ist die Recherche zur zugrunde liegenden Thematik essenziell. Sie liefert nicht nur Inspiration, sondern auch fundiertes Wissen. Je intensiver wir uns mit einem Thema beschäftigen, desto besser gelingt es uns, die Perspektive der Zielgruppe einzunehmen – und genau das ist entscheidend für ein wirkungsvolles Design. Die Planung eines Designs schafft Struktur – und genau diese Struktur hilft der Zielgruppe, dem Design leichter folgen zu können. Farben und Formen, Bilder und Typografie unterstützen die Aussage und sollten in ihrer Bildsprache möglichst eindeutig sein. Eine durchdachte Planung ist daher sinnvoll. Gleichzeitig zeigt sich im Gestaltungsprozess oft, dass Änderungen nötig sind: etwa wenn eine andere Farbe, Form oder Schrift die gewünschte Aussage besser transportiert oder die gewählte Anordnung nicht zum Ziel führt. Manchmal wird im Laufe der Gestaltung deutlich, dass etwas fehlt – und durch das visuelle Durchspielen des Themas eröffnet sich eine völlig neue Perspektive. In solchen Momenten ist es sinnvoll, die ursprüngliche Planung zu überdenken oder sogar komplett zu verwerfen. Je nach Thema kann es vorkommen, dass einem zunächst keine Gestaltungsansätze einfallen. Die Angst vor dem weißen Blatt ist dann groß – und der Druck, sofort einen Plan zu haben, kann die Kreativität eher blockieren. In solchen Momenten kann es hilfreich sein, sich gestalterisch langsam heranzutasten. Dabei hilft es oft, sich emotional auf das Thema einzulassen und die sachliche Ebene für einen Moment loszulassen. Die künstlerische Freiheit im Design zuzulassen, kann sehr wertvoll sein – denn nicht alle Menschen ticken gleich. Ästhetik und Emotion können ebenso kraftvolle Gestaltungsmittel sein wie Strategie und Konzept, die das „Warum“ nicht beantworten müssen. Bevor ein Design abgeschlossen wird, wird es zunächst intensiv überprüft und reflektiert. Auch in dieser Phase kann sich zeigen, dass das geplante Ergebnis nicht die gewünschte Wirkung erzielt – eine erneute Analyse des Entwurfs wird notwendig. Nicht selten führt dieser Prozess dazu, dass ein Design noch einmal ganz neu gedacht wird. Manchmal rückt sogar eine Idee, die zuvor verworfen wurde, wieder in den Fokus – und erweist sich plötzlich als die bessere Lösung. Auch zeitliche Faktoren spielen hier eine Rolle: Der Wunsch, zügig zum Abschluss zu kommen, kann dazu führen, dass spontane Entscheidungen getroffen werden – wodurch Zufälle im Design entstehen, die nicht immer geplant, aber manchmal überraschend wirkungsvoll sind.

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